2026 Köfte Kosher Veranstaltungsreihe

2026 Köfte Kosher Veranstaltungsreihe All together Now!!!
Eine Veranstaltungsreihe organisiert vom Köfte-Kosher Projekt rund um den
Gedenkpavillon am Marwa-El-Sherbini-Platz

28. Juni 14:30- 17:00
YORTSAYT GEDENKKERZEN GESTALTEN
Kinderprogramm ab 5 Jahre 

Wir gestalten am 28.06.26 100 Gedenkkerzen mit der Künstlerin Claudia Kunze, für die Yortsayt Gedenkveranstaltung an Marwa El-Sherbini am 1. Juli 2026Dazu gibt es einen Govend Tanzworkshop mit dem kurdischen Kinder- und Jugendverband Komciwan e. V. 

Alle Kinder und ihre Begleitpersonen sind herzlich willkommen - wir freuen uns!

Die Teams von Köfte Kosher und Komciwan e. V.

Marwa-El-Sherbini-Platz Fehrfeld/Ecke Humboldtstraße, 28203 Bremen

1. Juli 17:00–19:00
YORTSAYT GEDENKVERANSTALTUNG AN MARWA EL-SHERBINI

Am 1. Juli 2026 jährt sich der Todestag von Marwa El-Sherbini zum 17. Mal.
Marwa El-Sherbini wurde am 1. Juli 2009 im Landgericht Dresden von einem rechten Gewalttäter ermordet, als sie als Zeugin gegen diesen aussagte. Mit ihr starb ihr ungeborenes Kind.
Seitdem steht dieses Datum bundesweit als Tag gegen antimuslimischen Rassismus und damit für ein entschiedenes Eintreten für eine solidarische, freiheitliche und offene Gesellschaft.

„Mosaik der Resilienzen und Visionen“

Im Rahmen der diesjährigen Gedenkveranstaltung an Marwa El-Sherbini sowie des Tages gegen muslimischen Rassismus steht das Programm unter dem Leitmotiv Resilienzen und Visionen.
Das Buch „Mosaik der Resilienzen“, herausgegeben von Kiana Ghaffarizad und Leyla Sehar-Madauß: Diaspora – Gespräche über Mental Health, Visionen und Widerstand, erschienen im März 2026 beim Verlag edition assemblage, bildet den Ausgangspunkt der Gedenkveranstaltung. In Form einer szenischen Lesung inszeniert, werden Akteur:innen dazu eingeladen, mit eigenen Beiträgen Teil eines vielstimmigen Mosaiks zu werden.

In dem Buch „Mosaik der Resilienzen“ erzählen zehn Menschen aus der Diaspora von ihren Lebensrealitäten: von psychischen Krisen und struktureller Diskriminierung, die von kulturellen Normen und gesellschaftlichen Ausschlüssen geprägt sind. Zugleich berichten sie von individuellen Kraftquellen und Visionen für eine solidarischere Zukunft. Diese persönlichen Geschichten werden mit gesellschaftspolitischen Reflexionen verwoben.

Die szenische Lesung greift diese Inhalte auf und übersetzt sie in eine mehrperspektivische, performative Form. Das Buch dient dabei als dramaturgische Grundlage, die durch weitere künstlerische Beiträge zu einem lebendigen „Mosaik“ erweitert wird, das durch die Gedenkveranstaltung führt.

Am 28.06. gestalten Kinder im Workshop auf dem Marwa-El-Sherbini-Platz Gedenkkerzen, die bei Zum Anbeginn der Gedenkveranstaltung werden um den Gedenkpavillon gemeinsam Yortsayt Kerzen aufgestellt und angezündet, die Kinder am 28.Juni auf einem Workshop mit Komciwan e.V. gestaltet haben.

Akteur:innen

Projekt Kelam, Bremen https://www.kelam-bremen.de/

Dr. Leyla Ferman, Women for Justice e.V., Hamburg https://www.womenforjustice.net/

Tuba Rahmann & Yuliana Mosheeva, Yad be Yad, Stuttgart https://www.kubusev.org/projekte/yad-be-yad-2024/

Yekmal e.V. Bremen https://yekmal.de/list/46/Yekmal-e.V.-Bremen

Samuel Njiki Njiki, LidiceHaus Bremen https://lidicehaus.de/de/home

Dominika Pioskowik, Bremen, Marwa El-Sherbini Platz e.V. & https://kultur-vor-ort.com/mobiles-atelier/

Kiana Ghaffarizad, politische Bildnerin für Antisemitismus- und Rassismuskritik,hat mit Leyla Sehar-Madauß das Buch „Mosaik der Resilienzen“ herausgebracht.

Marwa-El-Sherbini-Platz
Fehrfeld/Ecke Humboldtstraße, 28203 Bremen

25. Juli (Uhrzeit folgt)

Pastasciutta Antifascista, viele Teller Spaghetti, Essen mit der Nachbarschaft

und selbstproduziertes Bärlauch-Pesto....

Marwa-El-Sherbini-Platz
Fehrfeld/Ecke Humboldtstraße, 28203 Bremen

 

16. August + September

Kinderlesereihe, mit Fahrradbühne, Leseland, im Steintorviertel, In Walle, in Gröpelingen und in der Innenstadt an öffentlichen Plätzen
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9. November
Stadtspaziergang in  Erinnerung an die Novemberpogrome 1938

Die Kontinuität rechter Gewalt ist Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Um diese Kontinuitäten sichtbar zu machen und an die Schicksale der betroffenen Menschen zu erinnern, lädt der Stadtspaziergang zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 zu drei zentralen Gedenkorten in Bremen ein:

„Arisierungs”-Mahnmal

Köfte Kosher Gedenkpavillon am Marwa-El-Sherbini-Platz

Rosenak Haus

Der Stadtspaziergang findet in Kooperation und Begleitung der Initiativen rund um die jeweiligen Gedenkorte statt.
Aktionswochen gegen Antisemitismus
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17. November
Lesung

Unser Schmerz ist unsere Kraft, Neonazis haben unsere Väter ermordet, mit Gamze Kubaşık, Semiya Şimşek, Christine Werner

Koopereation: kein Schlussstrich

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21. November
Lesung

Denialism, Antisemitismus und sexualisierte Gewalt aus feministischer Perspektive mit Livia Erdösi, Ana Hoffner und Nora Sternfeld

Kooperation: kein Schlussstrich Und Universität Bremen

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